Peugeot. Paris 2014: Peugeot stellt sein Concept Car Quartz vor

Seit 2009 nimmt Peugeot bei Crossover-Modellen eine Spitzenposition ein. Mit dem Concept Car Quartz zeigt die Löwenmarke in dem Segment eine neue Vision auf. In dieser Studie, die auf dem Pariser Autosalon präsentiert wird, verbindet sich der ausgeprägte Charakter einer neuen SUV-Generation mit der Welt der leistungsfähigsten Modelle der Marke.

Die einzigartige Umsetzung sportlicher Stilelemente schlägt sich sowohl im äußeren Erscheinungsbild als auch in der Innenraumgestaltung durch ein aufsehenerregendes Design und innovative Materialien wie Basalt, mit einem digitalen Webverfahren gefertigte Stoffe und meliertes Leder nieder. Der Quartz verfügt über ein auf den Fahrer ausgerichtetes i-Cockpit, über das sich der von Peugeot Sport entwickelte 500 PS starke Antrieb und das elektronisch geregelte Fahrwerks perfekt beherrschen lassen.

Die hervorragende Straßenlage des Crossover ist bereits beim Blick auf die 2,06 Meter breite Front und die 305 Millimeter breiten Reifen zu erkennen. Die einzelnen Beleuchtungsfunktionen der Scheinwerfer werden im Sinne optimaler Effizienz von LED-Leuchtmodulen übernommen. Die Scheinwerfer werden von einem Lichtleiter unterlegt, der an den Seiten aus der Karosserie heraustritt und so als Luftsplitter dient. In der Mitte des Kühlergrills thront der Löwe über einem Zielflaggenmuster, das sich je nach Position des Betrachters verändert.

In der langgezogenen Linienführung der Seitenansicht spiegelt sich die ganze Dynamik der Studie wider. Die 23 Zoll großen Aluminiumfelgen mit Continental-Bereifung fügen sich in kräftig ausgeformte Radhäuser ein. Durch die extrem kurzen Überhänge kommt die Gesamtlänge von 4,50 Metern vor allem den Insassen zugute. Die Bedeutung der Antriebseinheit wird dennoch durch eine langgezogene Motorhaube mit Lufteinlässen zur besseren „Beatmung' hervorgehoben.

Der obere Teil der Fahrgastzelle wirkt wie aus einem Guss, unterbrochen durch Aussparungen für verschiedene Funktionen. Metallbögen grenzen die Polykarbonat-Verglasung zur Karosserie ab. In die Scheibe sind präzise geführte Designlinien eingearbeitet, die das Licht einfangen. Auch die Karosserie ist von solchen Linien durchzogen, die dem Ganzen eine mineralische Anmutung verleihen.

Gegenläufig schräg öffnende Flügeltüren erleichtern den Einstieg in den Quartz. Dank eines neuen Herstellverfahrens konnte auf den B-Holm verzichtet werden. Der Quartz basiert auf einer EMP2-Plattform, auf die eine Verbundstruktur aus geklebten Elementen aufgesetzt wird. Abgesehen von der Gewichtseinsparung zeichnet sich diese Konstruktion durch eine hervorragende Festigkeit aus, durch die sich der B-Holm als Strukturverstärkung erübrigt.

Wenn die vier Insassen über die ausgefahrenen Trittbretter eingestiegen sind, erwartet sie ein außergewöhnliches Interieur mit natürlichen oder auch recycelten Werkstoffen. Als Symbol für die für den Quartz typische Verbindung von Kraft und Leichtigkeit wurde vor allem für die Mittelkonsole Basaltstein verwendet.

Für alle vier Insassen sind Schalensitze vorgesehen, die ein maximales Raumangebot sicherstellen. Ihre Struktur ist sichtbar und nimmt einen Vierpunkt-Sicherheitsgurt mit Gurtstraffern auf. Aus Komfortgründen sind die mit rötlich braunem Leder bezogenen Sitzflächen und Rückenlehnen schwimmend auf der sichtbaren Struktur gelagert.

In den auch bei hohen Kräften guten Halt bietenden Sitzen kann der Fahrer das innovative Peugeot i-Cockpit genießen. Die nach dem Vorbild von Rennwagen im kompakten Lenkrad integrierten Bedienfunktionen sorgen für maximale Effizienz. Blinker, Fahrmodi und Schaltpaddles lassen sich mit geringem Bewegungsaufwand bedienen. Zu beiden Seiten des kleinen Lenkrads und des hochgesetzten Kombiinstruments bietet die auf den Fahrer ausgerichtete Armaturentafel bequem erreichbare Kippschalter. Aktiviert der Fahrer einen dieser Schalter, erscheint die Information auf der dazugehörigen Lichtfaser.

Ein so schönes, skulpturales Concept Car wie der Quartz verlangt eine außergewöhnliche Motorisierung. Der Plug-in-Full-Hybrid-Antriebsstrang mit einer Gesamtleistung von 500 PS besteht aus einem Verbrennungs- und zwei Elektromotoren. Unter der charakteristisch gewölbten Motorhaube verbirgt sich der von Peugeot Sport entwickelte 1,6 l THP 270. In Verbindung mit einer Sechsgang-Automatik wartet der Vierzylinder-Benziner mit einem Drehmoment von 330 Nm und einer spezifischen Leistung von fast 170 PS/l auf und gehört damit zur Weltspitze.

Zusätzlich wird die Vorderachse direkt von einem 85-kW-Elektromotor angetrieben. Dieser lädt im Schubbetrieb die 400-Volt-Batterie auf und unterstützt den Verbrennungsmotor beim Gangwechsel. Auch die Hinterachse wird von einem 85-kW-Elektromotor für den Vortrieb des Fahrzeugs angetrieben, der ebenfalls zur Batterieaufladung beiträgt. Ein speziell ausgelegtes ESP steuert die Bremskraftverteilung auf die vier Räder sowohl zur Stabilisierung des Fahrzeugs als auch im Hinblick auf ein optimales Batterielademanagement. (dpp-AutoReporter/hhg)

12:30 Uhr
18.09.14
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